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ÜBER DIE KOLLEKTION


DIE BACK2GREEN-KOLLEKTION IST KLIMANEUTRAL!

Der Klimawandel ist aktuell eine der größten Herausforderungen. Wir wollen Verantwortung übernehmen und leisten einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz: In Zusammenarbeit mit ClimatePartner haben wir die Emissionen unserer Back2Green-Kollektion berechnet und anschließend über das Klimaschutzprojekt Meeresschutz, Plastic Bank, weltweit ausgeglichen. Mehr Informationen unter www.climatepartner.com/14259-2002-1001.


Marteria-Label Green Berlin launcht neue Fair Fashion Brand

„Komplett nachhaltig? Schaff ich leider nicht“, sagt Marten Laciny aka Marteria. Die Green Berlin Crew lebt nicht verpackungsfrei von Hafermilch aus eigenem Anbau – und hat trotzdem Interesse an Veränderung. Green Berlin, der Name ist ab jetzt Programm: Das Label launcht seine erste Slow Fashion-Kollektion aus Recycling-Polyester und Bio-Baumwolle.

BACK2GREEN, das sind 20 Teile vom Windbreaker und Hoodie, Patches und Fleece bis zu Socken und Caps.
Alles limited Editions. Der Grundstein für ein eigenes Label, das das Bewusstsein für die Flut von Plastikmüll im Meer, für Kreislaufwirtschaft und korrekt produzierte Kleidung noch interessanter machen soll. „Dabei haben wir nicht den Anspruch, die ganze Welt zu retten“, sagt Marten. „Aber alles was wir tun, wollen wir möglichst geil machen. Und geil heißt für mich eben auch nachhaltig.“

Ursprünglich gegründet wurde Green Berlin für die Veröffentlichungen von Marterias Alter Ego Marsimoto und befreundeten Rappern und Produzenten. „Das Grün war damals noch eher eine Kiffer-Ansage“, so Marten.
Gleichzeitig gab’s von Anfang an Songs, die Nachhaltigkeit zum Thema machen. Und es ging schon immer auch um die Schwachen, darum Realness aus der Nische zu holen. Dabei hat sich die selbsternannte Kommune kreativer Querschläger in den letzten 13 Jahren natürlich auch immer weiterentwickelt. Eine logische Transformation zurück zu Grün, an der für Marteria kein Weg vorbeiführt.

„Wasser ist mein Element. Mein Opa war Fischer, mein Vater ist Seemann, ich bin Angler. Das liegt in unserer DNA“, sagt Marten. „Und beim Angeln, beim Tauchen – überall bemerk’ ich immer mehr Plastik um mich herum.“ Die Idee, statt konventionell produzierter Massenware genau daraus etwas Neues, Besseres zu machen, entstand, wie so vieles rund um die Green Berlin-Crew, auch aus ihrem typischen Weltentdecker-Drang. „Wir wollten einfach wissen, was möglich ist. Und auch wie’s geht“, sagt Green Berlin Labelmanager Chris Otto. Antworten liefert Green Berlin unter anderem in der Doku zur Mode-Linie. Step by Step checkt die Crew um Chris, Marten und Pete Boateng in Spanien und der Türkei, wie aus Plastik, das Jahrzehnte lang im Meer lag, neuer Stoff für die BACK2GREEN-Teile wird, die potenzielle Fair Fashion-Kritiker durch Qualität und Design überzeugen und auf die grüne Seite ziehen sollen.

„Egal, ob Ihr auch mal Fleischsalat esst oder den Billigflieger bucht: Wer BACK2GREEN trägt hat einen ersten Schritt getan – immerhin. Weil jedes einzelne Teil, ein Stück mehr Müll im Zyklus hält”, so Marten. Und Nachmachen ist in diesem Fall bei Green Berlin übrigens nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht! Je mehr Künstler und Brands sich der Pionierarbeit anschließen, desto direkter läuft die Herstellung, desto besser werden die Preise und desto größer ist der positive Umwelt-Impact.

There’s only one Earth!


By the way, MA(R)TERIA heißt „rohes Material“ – und bei BACK2GREEN bedeutet das: 100 Prozent Recyceltes Polyester mit SEAQUAL®-Siegel aus dem Mittelmeer vor Barcelona: wird von Fischern mit eingesammelt, in Girona gehäckselt und zu Granulat verarbeitet, dann zu Garn gemacht bei Antex Facility und zu Stoff gewoben bei Textil Santanderina.

Mit dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifizierte Bio-Baumwolle aus Anatolien: Diese braucht in der Herstellung bis zu 90 Prozent weniger Wasser als herkömmliche Baumwolle, enthält keine chemischen Pestizide, wird direkt in der Türkei weiterverarbeitet – und wird aktuell für den grünen Knopf geprüft. Alles fair: Der Fairtrade Aspekt wird ebenfalls über das GOTS Zertifikat abgedeckt und damit hergestellt zu fairen Preisen und fairen Arbeitsbedingungen entsprechend der Fair Trade Richtlinien.

Mit selbst abbaubaren Upcycling Hangtags: Diese bestehen aus Baumwollresten, die bei der Textilherstellung im indischen Bundesstaat Karnataka entstehen, mit Basilikum-, Spinat- und Petersiliensamen kombiniert werden – und statt im Müll zu landen nach dem Benutzen einfach zu Hause eingepflanzt oder zum Guerilla-Gärtnern genutzt werden können.

Und das alles kommt in Verpackung aus Polyethylen mit dem Zusatzstoff TDPA (Totally Degradable Plastic Additives): Dieser chemische Zusatz beschleunigt den Abbauprozess – und nach dem Entsorgen lösen sich die BACK2GREEN Polybags einfach selbst auf.

About the collection